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Zentrum für Extremitätenchirurgie München
Prof. Dr. Dr. med. R. Baumgart

Angeborene Beinverkürzung #4

Vorgeschichte

Bei einem 27-jährigen Patienten bestand eine wachstumsbedingte Beinlängendifferenz, die überwiegend die Oberschenkel betraf. Bei einer Körpergröße von 188 cm wollte er von einer Beinverlängerung eigentlich nichts hören, zumal er sich in seinem familiären Umfeld ohnehin als zu groß empfand.

Der rechte Oberschenkel ist deutlich kürzer

Der rechte Oberschenkel ist deutlich kürzer

Unterschiedliche Kniehöhen im Röntgenbild

Unterschiedliche Kniehöhen im Röntgenbild

Behandlung

Nach einem Vorstellungstermin im ZEM-Germany und einer umfassenden Diagnostik, war der Entschluss schnell gefasst, dass das längere Bein am Oberschenkel verkürzt werden soll, damit der lästige Schuhausgleich entfällt und auch ein Barfußlaufen und die Ausübung von Sport wieder problemlos möglich werden. Er entschied sich für eine operative Verkürzung des längeren Oberschenkels.

Ein Marknagel stabilisiert den operativ verkürzten Knochen

Ein Marknagel stabilisiert den operativ verkürzten Knochen

Ergebnis

Nach einem 4-tägigen Krankenhausaufenthalt und einer komplikationslosen Knochenheilung, war 3 Monate nach der Operation ein Laufen ohne Gehstöcke und nach weiteren 3 Monaten auch wieder die Ausübung von Sport möglich. Das Implantat wurde nach 18 Monaten im Rahmen einer kleinen Operation wieder aus dem linken Oberschenkel entfernt.

Behandlungsabschluss

Behandlungsabschluss

Gleich lange, gerade Beine

Gleich lange, gerade Beine

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