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Zentrum für Extremitätenchirurgie München
Prof. Dr. Dr. med. R. Baumgart

Angeborene Beinverkürzung #3

Vorgeschichte

Bei einem 40-jährigen Patienten resultierte nach einem Autounfall eine rechtsseitige Oberschenkelfraktur und eine Verkürzung von 25 mm. Um eine Schiefstellung der Wirbelsäule zu vermeiden, musste der Patienten bei jedem Schuhkauf eine Sohlenerhöhung anbringen lassen. Der Patient stellte sich im ZEM-Germany mit der Frage vor, ob alles wieder so werden könne wie vor dem Unfall.

Der rechte Oberschenkel ist deutlich kürzer

Der rechte Oberschenkel ist deutlich kürzer

Unterschiedliche Kniehöhen im Röntgenbild

Unterschiedliche Kniehöhen im Röntgenbild

Behandlung

Zwei Besonderheiten waren in diesem Fall wegweisend. Zum einen war das gebrochene Bein zwar verkürzt, aber die Beinachse war perfekt gerade, so dass hier nicht korrigiert werden musste. Zum anderen war der Patient mit 187 cm eher groß, und zwar aus seiner Sicht eher "zu" groß. Nichts lag deshalb näher, als den linken Oberschenkel zu verkürzen, was dann auch im ZEM-Germany durchgeführt wurde. Die Stabilisierung bis zur Knochenheilung erfolgte mit einem soliden Titanmarknagel, der anschließend wieder entfernt werden konnte.

Ein Marknagel stabilisiert den operativ verkürzten Knochen

Ein Marknagel stabilisiert den operativ verkürzten Knochen

Ergebnis

Nach Abschluss der Behandlung hatte der Patient nicht nur zwei gleich lange Beine, sondern auch eine neue Körpergröße von 185,5 cm und berichtet, dass es für ihn nicht nur so ist wie vor dem Unfall, sondern sogar noch besser.

Behandlungsabschluss

Behandlungsabschluss

Gleich lange, gerade Beine

Gleich lange, gerade Beine

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