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Zentrum für Extremitätenchirurgie München
Prof. Dr. Dr. med. R. Baumgart

Angeborene Beinverkürzung

Vorgeschichte

Bei einem Jungen wurde bereits im Kleinkindesalter eine Beinlängendifferenz auffällig, die zunächst mit angepasstem Schuhwerk gut ausgeglichen werden konnte. Im Alter von 12 Jahren lag die rechtsseitige Beinverkürzung bei 7 cm und es zeigte sich zusätzlich eine Valgusabweichung (X-Bein), sodass er mit einer Schuherhöhung zunehmend schlecht zurechtkam.

12-jähriger Junge mit Verkürzung und X-Bein

12-jähriger Junge mit Verkürzung und X-Bein

7 cm Verkürzung des rechten Oberschenkels

7 cm Verkürzung des rechten Oberschenkels

Behandlung

Kontinuierliche Verlängerung des rechten Oberschenkels mit Distraktionsmarknagel

Kontinuierliche Verlängerung des rechten Oberschenkels mit Distraktionsmarknagel

In einem ersten operativen Behandlungsschritt wurde die Valgusabweichung korrigiert und trotz der noch offenen Wachstumsfuge ein Distraktionsmarknagel über das Kniegelenk in minimal invasiver Technik in den Oberschenkelknochen eingebracht. Die Beinlängendifferenz wurde vollständig ausgeglichen.

Ergebnis

Nach Abschluss des Längenwachstums erfolgte mit 16 Jahren in gleicher Weise ein 2. Verlängerungsschritt, indem der Knochen erneut über einen 6 mm langen Hautschnitt durchtrennt, der Distraktionsmarknagel ausgewechselt und die verbliebene Beinlängendifferenz vollständig korrigiert wurde. Das Behandlungsziel wurde gemäß Planung komplikationslos erreicht, die Behandlungskosten wurden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Abschlussfoto

Abschlussfoto

Gleich lange, gerade Beine

Gleich lange, gerade Beine

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