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Zentrum für Extremitätenchirurgie München
Prof. Dr. Dr. med. R. Baumgart

Knocheninfektion

Besonders nach schweren Verletzungen mit zertrümmertem Knochen und Weichteilzerstörungen können Keime über offene Wunden, aber auch über die Blutbahn an den Knochen gelangen und dort zu schwerwiegenden, chronischen Infektionen führen. Oft haben die Patienten bereits eine Vielzahl von erfolglosen Operationen hinter sich.

Erst muss der Infekt entfernt werden …

Neben der vollständigen Entfernung des keimbesiedelten Gewebes ist immer die Kontrolle und ggf. die Verbesserung der lokalen Blutversorgung eine wichtige Voraussetzung. Nur so können Medikamente (Antibiotika) den Infektionsherd überhaupt erreichen. Wenn ein unfallgeschädigter Knochen so zerklüftet ist, dass er den Keimen immer wieder Rückzugsmöglichkeiten bietet, bleibt oft nur noch die vollständige Entfernung des geschädigten Segments, auch wenn dann zunächst ein Defekt von vielen Zentimetern Länge oder eine Verkürzung resultiert.

… bevor die Rekonstruktion erfolgt

Die Kallusdistraktion hat sich als hocheffiziente Methode erwiesen, um körpereigenen Knochen zu erzeugen und so auch langstreckige Knochendefekte wieder „biologisch“ zu schließen oder verkürzte Knochen zu verlängern. Häufig wird der Entschluss, den geschädigten, infizierten Knochen vollständig zu entfernen zu spät gefasst und so wertvolle Zeit verloren. Im ZEM-Germany stehen alle Techniken zur konsequenten, dauerhaften Infektsanierung und einem biologischen Knochenaufbau zur Verfügung.

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